Anton Brenner-Wohnungsmuseum

Webseite des Anton Brenner Wohnungsmuseums

Ein erlebbares und begehbares Stück Wiener Architektur der Zwischenkriegszeit:
Das Brenner Wohnungsmuseum, das von Zeit!Raum verwaltet wird, ist die erste Gemeindebauwohnung die als Museum geführt wird und möchte die architektonischen Leistungen des „Roten Wiens“ der Zwischenkriegszeit im Bereich des kommunalen Wohnbaus für die Nachwelt erhalten und zugänglich machen.

Die Wohnung in der Heinickegasse/Ecke Rauchfangkehrergasse, in der sehr viel seiner ursprünglichen Form seit dem Bau 1925 erhalten geblieben ist, ist jene, die auch der Architekt des Gebäudes nämlich Anton Brenner selbst bewohnte. Diese eine Wohnung wurde nachträglich renoviert und ist interessierten BesucherInnen zugänglich.

Die ursprüngliche Möblage der Architektenwohnung mit Wandverbau, die multifunktionale Küche, der in dieser Wohnung integrierte Müllschlucker und weitere revolutionäre Details bleiben durch die Arbeit von Zeit!Raum für eine interessierte Nachwelt erhalten.
Unter der wissenschaftlichen Leitung vom Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung machte sich Zeit!Raum an eine neuerliche Instandsetzung des Wohnbaujuwels.
Aufschlussreich ist die noch vollständig erhaltene Einbauküche, die auf kleinstem Raum sämtliche Arbeitsabläufe in geringster Zeit ermöglicht und sich durch einen bis ins Detail durchdachten Funktionalismus auszeichnet. Mit ihr hat sich ein Vorläufer jener berühmten „Frankfurter Küche“ erhalten, mit der die große Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000) eine Assistentin von Anton Brenner, drei Jahre später, 1927, Weltruhm erlangte.

Kleine Details wie z. B.: der in der Wohnung des Architekten eingebaute Schirmständer, die Kleiderablagehaken, die einschwenkbaren Nachttische mit Lesespots, weisen auf die zentimetergenaue, und für damalige Verhältnisse moderne Planung durch den Architekten Anton Brenner hin, und ermöglichten einer Familie auf nur 38m² komfortabel zu leben.
Die Wohnhausanlage ist ein anschauliches Beispiel des Architekten Prof. Anton Brenner, weshalb die Besichtigung des Wohnungsmuseums besonders für ArchitektInnen, HistorikerInnen, SchülerInnen und StudentInnen ein empfehlenswertes, geschichtsträchtiges Stück „Wiener Wohnen der Zwischenkriegszeit“ ist.

Überzeugen Sie sich selbst:

Kontakt für Besichtigung ab einer Gruppengröße von 5 Personen. Einzelführungen auf Anfrage.
Anmeldung bitte mit dem Betreff „Besichtigung Brenner Wohnung“ erforderlich bei:
Frau Mag Angelika Domanov
angelika.domanov(at)zeitraum.org

In folgender Slideshow gezeigte Fotos hat die Fotografin Petra Spiola für Zeit!Raum gemacht.

 

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